Bauarbeiten bei der von-Schmidt-Zabierow-Hütte abgeschlossen

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Schnell und präzise haben die Arbeiter und Handwerker die Bauarbeiten an der von-Schmidt-Zabierow-Hütte durchgeführt. In knapp vier Wochen wurde das Ludwig-Rieger-Biwak, ein separater Bau vor der Hütte, um 5,50 Meter verlängert, ein 10.000-Liter-Wassertank und ein Blockheizkraftwerk eingebaut und der bisherige Winterraum in zwei Personalunterkünfte umgebaut.

Grund dieser Baumaßnahme war die Schaffung eines Raumes für einen weiteren 10.000-Liter-Wassertank, der sowohl durch Schmelz- und Regenwasser, als auch durch Quellwasser von einer vor ein paar Jahren entdeckten kleinen Quelle unterhalb des Nackten Hundes gespeist werden wird. Damit stehen dann Wasserkapazitäten von 30.000 Liter auf der von-Schmidt-Zabierow-Hütte zur Verfügung, eine Menge, die für die Versorgung der Hütte dringend erforderlich ist. Im Jahr 2013 wurden nach einer längeren Trockenperiode das Wasser so knapp, dass 10.000 Liter mit dem Hubschrauber hochgeflogen werden mussten. Solche Aktionen sollen künftig nicht mehr nötig werden.

Ausgeführt wurde eine Verlängerung des Nebengebäudes um 5,50 Meter. Damit wird Platz geschaffen für den Wassertank und für eine Dusche, die aber nur dem Personal und Lehrgangsteilnehmern zur Verfügung stehen soll, die mehrere Tage auf der Hütte verbringen. Trotz des zusätzlichen Wassers wird auch weiterhin Wassersparen eine Prämisse sein. Im Zusammenhang mit dem Bau wird auch für das Stromaggregat, das mit Rapsöl betrieben wird, ein neuer Platz geschaffen und die Rapsölfässer – ebenso wie die Getränkekästen – hinter einer Holzwand in neuen Lagerräumen untergebracht. Der jetzige Winterraum („Ludwig-Rieger-Biwak“) wurde mit einer Zwischenwand geteilt und es entstanden zwei Schlafräume für das Hüttenpersonal. Die jetzigen Personalschlafräume in der Hütte stehen nun wieder als Zimmerlager den Hüttenbesuchern zur Verfügung. Der Winterraum soll durch ein neues Biwak außerhalb des Nebengebäudes ersetzt werden.

Die Baukosten werden rund 100.000 Euro betragen. Das Projekt wird maßgeblich vom Deutschen Alpenverein (Bundesverband) gefördert, eine weitere Förderung wird vom Land Salzburg erwartet.

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