03.03.2018 Langlaufwanderung in Böhmen!

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Im Jahresprogramm der Alpenvereins-Ortsgruppe Freyung war eine Langlaufwanderung in Böhmen ausgeschrieben. Für dieses Vorhaben hatte Tourenführer Max Pauli eine fast 30 Kilometer lange Rundtour ausgewählt und eine Langläufergruppe des Freyunger Alpenvereins begab sich mit ihm auf diese anspruchsvolle Tour.

Vom Parkplatz Wistlberg ging es zunächst noch ohne größere Steigung durch die Wälder des bayerischen Nationalparks in Richtung Grenze. Nach dem Grenzübergang führte die Tour ausschließlich durch den böhmischen Nationalpark Sumava.

Vorbei am Hotel Alpenblick im Bereich der früheren Ortschaft Buchwald begann der Aufstieg auf der gut gespurten Loipe, der sich bis zu einem Sattel auf 1200 Meter Höhe fortsetzte. Von diesem höchsten Punkt des gesamten Rundkurses ging es lange und meistens auch recht steil hinunter zur Moldauquelle. Auf diesem Streckenabschnitt war für die Langläufer eine solide Bremstrechnik erforderlich. Aber ohne Stürze erreichten die Freyunger Schifahrer den Ursprung der Moldau, der zu dieser Zeit noch unter meterhohen Schneemassen begraben war.

Inzwischen hatte sich auch der zähe Hochnebel aufgelöst. Blauer Himmel und angenehme Temperaturen erfreuten die zahlreichen deutschen und tschechischen Langläufer, die sich auf den Loipen tummelten. Die junge Moldau fließt hier in einem bewaldeten Tal hinaus nach Kvilda (Außergfild) und auch die Langlaufspur führt leicht bergab in diese Richtung.

Zwar nur mäßig steil, aber dafür acht Kilometer lang, war der anschließende Aufstieg von Kvilda nach Buchwald. Nach diesem nochmals recht mühsamen Streckenabschnitt, hatte sich die Gruppe eine Einkehr im Hotel Alpenblick redlich verdient.

Der abschließende Weg hinaus zum Parkplatz Wistlberg führte einige Kilometer nur bergab, lediglich unterbrochen von einem kurzen Gegenanstieg gleich nach dem Grenzübergang. Ganze fünf Stunden war die Gruppe auf der Loipe unterwegs und der Rundkurs verlangte schon eine gewisse Ausdauer. Aber mit Freunden unterwegs zu sein an einem schönen Wintertag und in einer faszinierenden Landschaft wiegt doch alle damit verbundenen Mühen wieder auf.

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