Sektionsreise 2019: Hüttentrekking im Hohen Atlas Gebirge

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Der höchste Gipfel Nordafrikas: Jebel Toubkal (4167m) – 
Ein Tourenbericht von Kathrin & Tobias Zenger

Nach dem großen Erfolg der ersten Sektionsreise im September 2018 in die rumänischen Karpaten organisierte die Sektion Passau für das Jahr 2019 eine ganz besondere Fortsetzung: mit dem DAV Summit Club sollte es für 8 Tage zum Hüttentrekking nach Marokko gehen, um dort mit dem Jebel Toubkal (4167m) den höchsten Punkt Nordafrikas zu erklimmen.

Viele der Interessenten der Sektion Passau sind bereits weit in der Welt herumgekommen, doch die Bergwelt Marokkos wird für alle ein neues Abenteuer. Im Vorfeld gab es daher viele Fragen, die im Rahmen von zwei Vorbereitungstreffen geklärt werden konnten. Im Februar 2019 informierten Bernhard Pappenberger gemeinsam mit Brigitte Dirmaier, welche die Gruppenleitung übernommen hat, über das Reiseangebot des Summit Club. Bei diesen Veranstaltungen gab es viele hilfreiche Informationen und sogar einem bebilderten Reisebericht aus erster Hand der Sektion Donauwörth. Da das Interesse so groß war, wurde die Teilnehmerzahl letztendlich sogar auf 20 statt der geplanten 12 Personen angehoben. Beim zweiten Treffen im Monat vor der Reise lernte sich ein großer Teil der Gruppe kennen und nutzte die Gelegenheit, organisatorische Details abzustimmen und Tipps zum Reisegepäck auszutauschen.

Am 14. September  um 7:00 Uhr ist es endlich soweit. Ein Großteil der Reisegruppe nutzt den Transfer mit dem Sektionsbus von der Geschäftsstelle zum Flughafen München und kann stressfrei in die Urlaubswoche starten. Das Wetter ist herrlich, vom Flugzeug aus lässt sich bereits ein erster Blick auf das Atlasgebirge erhaschen. In Marrakesch erwarten uns heiße Temperaturen, 35 °C sind hier auch im September normal. Ein Reiseleiter erwartet uns und mit einem Bus geht es durch den hektischen Nachmittagsverkehr der 2- Millionenstadt zum Hotel Mogador Opera am Rande der Neustadt, direkt gegenüber vom beeindruckenden Alten Theater. Zeit, um Marrakesch kennenzulernen, werden wir allerdings erst nach unserer viertägigen Wanderung durch das Atlasgebirge haben. Am nächsten Tag lernen wir nach dem Frühstück Mubarak kennen, unseren lokalen Bergführer, der uns in den kommenden Tagen begleiten wird. Er gehört zum Volksstamm der Berber, genau genommen stammt er aus einer Nomadenfamilie, die früher noch unbeschränkt über Landesgrenzen hinweg von Ort zu Ort ziehen konnten. Erst im Kindesalter wurde seine Familie in einem Nachbarort des Bergdorfs Imlil – unserem Ausgangspunkt für die Bergtour – sesshaft. Er selbst beherrscht nicht weniger als sieben Sprachen: die Beduinensprache, Berbersprache, Arabisch, Französisch, Englisch, Deutsch und Spanisch. Sein Wissen über die Menschen, die Berge und Geschichte der Region ist nahezu unerschöpflich und gern wird er uns während der Wanderungen beispielsweise von den Ursprüngen der Berberkultur und Sprache, die bis in die Zeiten des Alten Ägypten zurückreichen, berichten. Uns begleitet außerdem noch Mouhamed, sozusagen Bergführer in Ausbildung und Student der Germanistik in Casablanca, sowie eine ganze Mannschaft aus Köchen und Mulitreibern. Sie scheuen keine Mühen, uns die Tour so komfortabel wie möglich zu gestalten und verwöhnen uns auf den Wanderetappen mit üppigen 3-Gänge-Menüs – mittags unter freiem Himmel und abends in den Hütten. Unser Gepäck und sämtliche Vorräte werden kunstvoll auf die sieben Mulis geschnürt, von denen jedes Einzelne zwischen 120 – 180 kg trägt und die dennoch trittsicher mit beachtlichem Tempo über Geröll und Gestein hinweglaufen.

 
Von Marrakesch aus fahren wir einige Zeit lang einfach geradeaus. Es wechseln sich brachliegende Flächen mit Olivenhainen und von hohen Mauern umgebene Wohnhäuser ab, bis es schließlich in zahllosen Windungen tiefer hinein in das Gebirge geht. In Flussnähe ist es saftig grün, Obstbaumplantagen und sogar Laubbäume sind zu sehen. Die Erde der umliegenden Berge ist vor allem lehmig rot, teils auch von Schieferplatten durchzogen. Wir lernen von Mubarak, dass der Große Atlas ca. 100-200 Millionen Jahre alt und somit geologisch mit unseren heimischen Alpen verwandt ist. Hinter dem Großen Atlas liegt der sogenannte Anti Atlas, welcher „lediglich“ Höhen von 2000-2500m erreicht, dafür aber mit ca. 400 Millionen Jahren deutlich älter ist.

In Imlil angekommen, werden wir im Garten des Gästehauses mit einem Tee begrüßt. Ein Ritual, an das man sich schnell gewöhnen kann. Tee gibt es quasi immer und jederzeit, zum Frühstück, mittags, den 5-Uhr-Tee, zum Abendessen. Es gibt ihn mit verschiedenen Arten Minze, mit Grüntee, Schwarztee, mit Verbene, mit Bergkräutern … und vor allem gibt es den Tee mit viel Zucker. Den Muezzin hat man in Marrakesch noch nicht wahrnehmen können, hier im Bergdorf schallt der Ruf des Predigers unüberhörbar aus lauten Lautsprechern der Moscheen und setzt sich echoartig von Dorf zu Dorf fort, bis nach wenigen Minuten wieder Ruhe einkehrt. An diese Rufe mehrfach am Tag werden wir uns im Lauf der Trekking Tour schnell gewöhnen, es wird schnell so normal wie das Kirchenläuten bei uns daheim. Nach einer Pause für das Mittagessen, einem Nickerchen oder einen ersten Bummel durch das Dorf brechen wir zu einer gemeinsamen „Stadtbesichtigung“ auf. Vor allem möchte uns Mubarak zu einem Aussichtspunkt oberhalb von Imlil führen, von welchem aus wir schon unser Ziel, den 4167m hohen Jebel Toubkal, umringt von weiteren 4000ern erblicken können. Imlil selbst ist quasi der Ausgangspunkt schlechthin für Touren zum Toubkal. Im Sommer für Wandertouren, im Winter, zu unserer Überraschung, auch für Skitouren gleichermaßen beliebt. Dementsprechend gibt es viele Gästehäuser, Souvenirshops, Tourenangebote für Touristen, kleine „Tante Emma Läden“ die von Wasser über Lebensmittel bis hin zu USB-Adaptern alles verkaufen und es finden sich sogar Stände, die Wanderstöcke und Bergschuhe zum Verleih anbieten und damit bereits dem ein oder anderen Wanderer aus der Patsche geholfen haben.

Am Dienstag starten wir endlich unsere Wanderung. Unnötiges Gepäck wird im Gästehaus zwischengelagert, alles für die Tagesetappe im Rucksack verstaut und der Rest von den Mulis für uns getragen. Der Weg führt uns zunächst einige Zeit an den Wohnhäusern vorbei, aus denen hier und dort gerade Kinder aufbrechen, um teils in Begleitung der Mütter die häufig steilen Wege zur Schule zu gehen (zu Hause wären viele der Schulwege als rote Wanderwege markiert). Je höher wir kommen, desto seltener werden die Wohnhäuser, denn die beste Wohnlage ist möglichst nah an der Straße und am Fluss – nur nicht zu nah, denn sonst können einem die sturzflutartigen Wassermassen nach Sommergewittern und der Schneeschmelze zum Verhängnis werden. Bald umgibt uns nur noch die ruhige und immer karger werdende Landschaft, wir kreuzen einen Fluss und gönnen uns im Schatten der Walnussbäume eine Trinkpause, bevor uns schließlich der recht gemütlich zu begehende Pfad weiter in die pralle Sonne und an einer Ziegenherde vorbei hinauf bis zum Tizi Oudite, einem Pass (Tizi = Pass) auf 2200m führt. Dort angekommen, lockt ein Berber in einem einfachen Unterstand mit Wasser, Softdrinks und frisch gepresstem Organgensaft. Der Aufstieg auf einen kleinen Zwischengipfel ermöglicht den Blick in die Tiefebene Richtung Marrakesch. Nach einer ausgedehnten Mittagspause geht es nun an der Rückseite der Berge wieder sanft bergab, links und rechts vom Weg wachsen teils mehrere hundert Jahre alte, knorrige Wacholderbäume und niedriges Dornengestrüpp und es öffnet sich ein weiter Blick in das Tal. Auf der gegenüberliegenden Seite leuchten die Berge rot, die Bergdörfer sind mit ihren terrassenförmig angelegten Feldern grün gesprenkelt, während die terrakottafarbenen Häuser kaum von den Felsen zu unterscheiden sind, von denen sie eingerahmt werden. An einer in den Fels hineingebauten kleinen Strohhütte, warten Mubarak und ein Teil der Gruppe im Schatten auf die Nachzügler. Unser Tagesziel, die Hütte Azib Tamsoult auf 2250m, sehen wir von hier aus bereits: umrandet von grünen Terrassenfeldern liegt sie idyllisch zwischen den umgebenden Bergen. Nach einem ausgezeichneten Abendessen können wir hier noch die im Tal tollenden Mulis beobachten, die befreit von der Last wild durchs Tal und auf die Berge jagen. Nach Sonnenuntergang zeigt sich außerdem der beeindruckende Sternenhimmel.

Nach dem gemütlichen Auftakt warten am zweiten Tag nun ca. 1500 Höhenmeter im Aufstieg auf uns, es geht auf den Pass Tizi n‘Aguelzim hinauf, bis auf 3600 m. Wir starten kurz nach Sonnenaufgang und laufen lange Zeit im Schatten der umliegenden Berge in eine Schlucht und an einem Wasserfall vorbei. Ein frischer Wind weht. Wir gewinnen schnell an Höhe, dann geht es ein längeres, flacheres Stück am Berg entlang und wir machen kurz Rast an einem Wasserlauf, bevor wir uns das letzte etwas steilere Stück in den engen Windungen von insgesamt 99 Serpentinen hinauf zum Pass bewegen. Die einen kämpfen mit der Monotonie und scheinbaren Endlosigkeit dieser Passage (man hat kaum das Gefühl, voranzukommen, jede Kehre wirkt wie Kehre 23), manch einer spürt bei 3000-3200m zum ersten Mal die etwas dünner werdende Luft, die anderen empfinden sie als geradezu meditativ. Das Erreichen des Passes ruft in doppelter Hinsicht Erstaunen hervor: zum einen haben wir einen wundervollen Blick auf die majestätische und bunte Berglandschaft um uns herum und in das Mizane-Tal, über welchem der Jebel Toubkal trohnt. Zum anderen erwartet uns ein fröhlich lächelnder Berber mit einem Eimer voll Softdrinks in Glasflaschen. Wir trinken die eine oder andere Cola, dann hat der gute Mann wenigstens beim Abstieg weniger zu tragen. Bei schönem Wetter gibt es sicherlich schlechtere Arbeitsplätze als diesen. Dennoch staunen wir nicht schlecht, dass dieser Mann tatsächlich täglich den Pass ersteigt, ebenso wie auch die Männer an den Hütten unterwegs auf unserem Weg aus den tiefer gelegenen Dörfern ihre tägliche Bergtour zurücklegen, um den vorbeikommenden Touristen Erfrischungsgetränke anzubieten. Ganz anders als wir Touristen in dicken Bergschuhen und professioneller Outdoorbekleidung legen sie diesen Arbeitsweg in Turnschuhen oder Sandalen, Stoffhosen und Pulli zurück.

Vom Pass aus sind es noch 30 Minuten bergab bis zu einem kleinen Plateau, auf welchem uns bereits der hergerichtete Mittagstisch mit den üblichen drei Gängen und bestem Essen erwartet. Schatten ist Mangelware auf dieser Höhe und die Sonne brennt bei Windstille intensiv vom Himmel. Nach einer kurzen Ruhepause mit vollen Bäuchen folgen wir dem stetig bergab verlaufenden Weg bis zu unserem Tagesziel, dem „Refuge Toubkal“ auf 3185m, einer privaten Hütte des Französischen Alpenvereins. Das Basecamp des Toubkal ist bereits aus der Ferne gut zu sehen: Mehrere graue Steinhütten, direkt zwischen den Berghängen und durch einen Fluss mit frischem Wasser versorgt. Auch einige Zelte sind unterhalb der Hütten links vom Fluss aufgebaut. Es herrscht hier einiges mehr an Trubel, viele größere und kleinere Gruppen sind unterwegs. Eine 20 Personen starke Gruppe sieht man hier trotzdem nicht oft, selbst die große Tafel im Essensraum bietet gerade so ausreichend Platz für alle. Übernachtet wird im 24 Personen Lager unter dem Dach, im Keller gibt es zur Überraschung sogar eine Dusche mit warmem Wasser und europäische Toiletten mit fließend Wasser. Hier wird der Nachmittag und Abend in Ruhe verbracht, die Umgebung der Hütte erkundet und sich ausgeruht für die bevorstehende Königsetappe.

Am dritten Trekkingtag ist es dann soweit, früh geht es aus den Betten, nach der Nacht in hoher Höhe haben die meisten sowieso nicht viel Schlaf abbekommen. Das Wetter ist ideal, die Morgenluft noch angenehm kühl und alle sind in freudiger Erwartung ob des vor uns liegenden, erhofften Gipfelerfolgs. Der Weg führt zunächst über den Fluss um die Alpenvereinshütte herum und dann steil über Gestein und viele Geröllfelder hinauf zum Tizi n’Toubkal auf 3940m. Kurz unterhalb des Passes gibt es eine kleine Rast, auf welcher wir Besuch von einer verschmusten Katze bekommen, die scheinbar gerade vom Gipfel kommt. Der Aufstieg ist steil, aber nie zu anstrengend oder technisch fordernd. Mit sicherem Tritt und ausreichend Kondition – man spürt die dünnere Luft – ist der Aufstieg kein Problem. Am Pass angekommen wird es frischer, hier weht ein ordentlicher Wind und alle sind froh Mützen, Jacken und Handschuhe eingepackt zu haben. Der Ausblick ist schon hier grandios. Unser Tagesziel, der Gipfel, versteckt sich aber noch hinter dem Grat. Nun geht es noch einmal knapp 200m in die Höhe und in einem Bogen unterhalb des Grats des Toubkal hinauf zum flachen Gipfelplateau des Jebel Toubkal mit seinem ungewöhnlichen „Gipfelkreuz“, einem Stahlgerüst in Pyramidenform. Geschafft! 4167m, der höchste Gipfel Nordafrikas ist erklommen und fröhlich wird unter allen Teilnehmern „Berg heil“ ausgetauscht, die fantastische Aussicht auf das um und unter uns liegende Gebirge, Wüstenvorläufer und die Täler wird bei strahlendem Sonnenschein und klarer Sicht genossen, sowie natürlich viele Fotos gemacht. Der Abstieg über den Nordgrat und das Nordkar bleibt uns an diesem Tag leider verwehrt, da die Schotterpisten dort noch steiler und bei den windigen und sehr trockenen Bedingungen nicht ohne Risiko sind. Dies stört jedoch niemanden und nach einem ausgedehnten Aufenthalt auf dem Gipfel geht es über den Aufstiegsweg wieder zurück zum Basecamp. Hier werden wir erneut von unserer Crew mit leckerem Essen und Tee verwöhnt und können uns nach der anstrengenden Gipfeletappe ausruhen.

Am nächsten Tag heißt es dann auch schon Abschied nehmen vom Toubkal. Für Konditionsstarke heißt es noch einmal richtig früh aufstehen, denn sie gehen noch im Dunkeln mit Stirnlampen los um den Timesguida (4089m) und den direkt benachbarten Ras n’Ouanukrim (4083m) zu besteigen. Neben zusätzlichen 850m im Auf- und Abstieg bietet diese Tour auch leichte Kraxeleien im oberen Bereich, bevor man das flache Plateau der beiden Gipfel erreicht. Der Rest der Gruppe kann etwas länger schlafen und beginnt dann schon den Abstieg zurück nach Imlil zusammen mit der Begleitcrew und den Mulis. Auf halber Strecke, an der Pilgerstätte Sidi Chamharouch, treffen sich beide Gruppen wieder. Die Gipfelgruppe trifft glücklich und erschöpft ob des zusätzlichen Aufstiegs ein, die Abstiegsgruppe wartet, schon etwas entspannter, nachdem der erste Tee getrunken ist. Nach dem gemeinsamen Mittagessen erfolgt der restliche Abstieg zurück nach Imlil. Hier wartet das schöne Gasthaus mit bequemen Betten, Duschen und einer gemütlichen Atmosphäre auf uns. Beim Abendessen werden noch die Erlebnisse des Tages ausgetauscht und man blickt bereits zurück auf die tolle Trekkingtour, die hinter uns liegt.

Nach einer erholsamen Nacht geht es nun zurück mit dem Bus nach Marrakesch. Hier wartet bereits unser Stadtführer auf uns und nimmt uns mit auf eine Stadtrunde, die „das wahre Gesicht“ Marrakeschs zeigt, wie uns unser Guide versichert. Neben bekannten Sehenswürdigkeiten, wie der Stadtmauer, den Stadttoren samt Storchennestern und der Koutoubia Moschee samt Stelen zu Ehren der Opfer des schweren Erdbebens von 1775, besichtigen wir auch eine der ältesten Gerbereien, in welcher die Becken von Generation zu Generation innerhalb einer Familie weiter vererbt werden. Wir gehen durch kleine Gassen mit zahllosen Händlern, bestaunen ehemalige Karawanen-Hotels (wohl mit die ältesten Hotels der Welt) in welchen nun einzelne Räume an Handwerker vermietet werden und staunen bei einer Vorführung über orientalische Gewürze und Naturheilmittel. Hier lernen wir auch, dass die Urbevölkerung Marokkos – die Berber – eine eigene Sprache und Schrift haben, die bis zurück auf die alten Ägypter geht. Die Schrift erinnert an Hieroglyphen und ist an vielen öffentlichen Gebäuden zu finden, obwohl sie von kaum jemandem gelesen werden kann. Die Berbersprache ist zwar noch sehr verbreitet, die Schrift jedoch in Vergessenheit geraten. Unsere Stadtführung endet am Platz der Gaukler, wo wir wieder auf unseren Reiseleiter Mubarak treffen und zum gemeinsamen Mittagessen in eines der vielen Restaurants gehen. Zurück im Hotel verabschieden wir uns herzlich von Mubarak und verbringen den Nachmittag/Abend je nach Laune, zum Teil am Pool, auf weiterer Erkundung der Stadt oder genehmigen uns Ruhe im Hotelbett.

Der Vormittag am Abreisetag wird vereinzelt noch auf eigene Faust für Ausflüge zum Beispiel zum wunderschönen Jardin Majorelle – einem botanischen Garten –  und dem zugehörigen Yves Saint Laurent Museum, zum Platz der Gaukler oder anderen der vielfältigen Sehenswürdigkeiten der Stadt genutzt. Dann heißt es Abschiednehmen und es geht zusammen zum Flughafen und zurück nach München. Hier werden wir wieder vorbildlich abgeholt und zurück nach Passau gebracht. Eine tolle Trekkingwoche mit idealem Wetter, einer vielfältigen und fröhlichen Truppe und nicht zuletzt dem schönen Gipfelerfolg auf den 4167m hohen Jebel Toubkal geht damit zu Ende. Wir konnten neben der beeindruckenden Berglandschaft, der Faszination der marokkanischen Kultur vor allem auch die Gastfreundschaft unserer Begleiter und der Berberbevölkerung im Atlas Gebirge erleben und für einige wird es wohl nicht die letzte Tour im Großen Atlas gewesen sein.

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