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Schneeschuhtour über die 8 Tausender

Zur 2- tägigen Tour mit Schneeschuhen traf sich Tourenführer Josef Putz mit 7 Teilnehmern zur Fahrt mit dem Sektionsbus zum großen Arbersee. Für Ihn war es die erste von ihm organisierte Tour als in Österreich ausgebildeter Bergwanderführer. Da Traumwetter vorhergesagt war hatte er für den ersten Tag 7 Stunden Gehzeit geplant.

Um 8:15 Uhr bestiegen die Schneefreunde voll motiviert das Sammeltaxi für die 40 Kilometer Fahrt in Richtung Bad Kötzting.Da am Startpunkt in Reitenberg zu wenig Schnee lag, starteten sie um 9:30 Uhr mit den Schneeschuhen auf dem Rücken los.Über die Räuber Heigl Höhle, dem Mittagsstein und der im Winter geschlossenen Kötztinger Hütte zum Kaitersberg wurde fleißig gewandert. Die Rauchröhren hatten zu einer kurzen Rutschpartie eingeladen und alle schlitterten auf Winterstiefel ein Stück weiter. Nach einer Brotzeitpause am Großen Riedelstein führte der Weg bergab in Richtung Eck.Nachmittags ging es über den Mühlriegel, wo endlich die Schneeschuhe an die Füße geschnallt werden konnten und weiter zum Ödriegel sowie dem Schwarzeck, mit 1238 Metern den höchsten Berg des Tages. Es gab tolle Fotomotive auf der ganzen Tour.

Gegen 17:30 Uhr hatte die Gruppe bei schönem Sonnenuntergang den Berggasthof Schareben, auf dem die Nächtigung reserviert war, erreicht. Mit Currywurst und Käsespätzle und Kaiserschmarrn ließen sie den Rag revü passieren und gemütlich ausklingen. Am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück um 9 Uhr starteten die Schneeschuhfreunde wieder bei traumhaften Winterwetter für die geplanten 5,5 Stunden los. Für den eine Stunde dauernden Anstieg zum Heugstatt waren wegen einer festen Spur keine Schneeschuhe erforderlich. Weiter führte der Weg dann mit Schneeschuhen über den Enzian zum Kleinen Arber, ab hier und der Chamer Hütte waren wieder viele sonnenhungrige Wanderer unterwegs. Jetzt war „nur“ noch der Anstieg zum Großen Arber vor Ihnen, alle waren mit Elan und voll motiviert dabei und so erreichten Sie bei strahlendem Sonnenschein den Gipfel des großen Arber gegen 13 Uhr.

Nach einer wohlverdienten Pause wurde der 70 Minuten dauernde Abstieg Angriff genommen und der Sektionsbus wohlbehalten erreicht.Mit einer kurzen Kaffeepause auf der Rückfahrt hat die Gruppe das Wochenende ausklingen lassen. Nicht nur für Josef als neuen Tourenführer beim Alpenverein war es ein tolles und erlebnisreiches Wochenende. Er überlegt die Tour auch im Sommer anzubieten.

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