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Zwei Tage in der großartigen Felsarena der Loferer Steinberge

„Von der Schmidt-Zabierow-Hütte auf das Hinterhorn und Reifhorn“. Diese Ausschreibung von Hans Donaubauer, Wanderleiter der Alpenvereins-Sektion Passau stieß auf großes Interesse. So reisten dreizehn Bergbegeisterte mit einem Kleinbus und einem PKW ins Salzburger Saalachtal nach Lofer.

Hüttenzustieg vom Loferer Hochtal

Der Hüttenzustieg vom Loferer Hochtal aus, führte zunächst durch einen Buchenwald, dann durch besonders vielfältige Vegetation hinauf in die großartige Felsarena der Loferer Steinberge.

von-Schmidt-Zabierow-Hütte auf dem Falzköpfl

Inmitten dieses Felsenkessels thront die gemütliche Schmidt-Zabierow-Hütte auf dem Falzköpfl (1966 m), ein idealer Stützpunkt für alle Arten des Bergsports.

Aufstieg um Großen Reifhorn

Nach kurzer Mittagspause nahm die Gruppe das Große Reifhorn in Angriff. Gespickt mit zahlreichen Kletterstellen im I und II Schwierigkeitsgrat, eine echte Herausforderung, die von allen sehr gut gemeistert wurde.

Knapp unter dem Gipfel des Großen Reifhorns

Leider musste aus Zeitgründen der letzte, nochmal sehr schwierige, Gipfel-Anstieg auf des Große Reifhorn (2486 m) ausfallen. Natürlich bitter, wenn der Tour-Höhepunkt nicht ganz erreicht wird.

 

Das sehr gute Abendessen, serviert von einem äußerst engagierten Hüttenteam, konnte die Enttäuschung nicht ganz lindern, zumal fraglich war, ob am zweiten Tag die geplante Tour möglich sein würde. Es war Regen und starker Wind angekündigt.

Erfreulicherweise besserte sich das Wetter am Morgen sehr rasch.

Hinterhorn

Sogar die Sonne kam immer wieder zum Vorschein.

Beste Bedingungen für die Besteigung des Hinterhorns (2506 m).

Brotzeit mit Aussicht

Den nun endlich erreichten Höhepunkt reicherte auch die herrliche Aussicht an.


In der Ferne, war der Chiemsee zu sehen, die Berchtesgadener Alpen, die Leoganger Steinberge. Aber auch in der Nähe beeindruckte der Tiefblick hinab in die „Große Wehrgrube“ die wirklich wie eine gigantische Arena aus grauem zerklüftetem Kalkstein wirkt.

Eine gemütliche Mittagspause auf der sonnigen Hüttenterrasse rundete diese Bergtour ab.


Auch der Abstieg zum Parkplatz konnte noch vor dem abermals angekündigtem Regen geschafft werden. Eine anstrengende aber wunderschöne Berg-Unternehmung ging mit der Heimfahrt in bester Stimmung zu Ende.

Bericht: Hans Donaubauer

Fotos: alle Teilnehmer

01.09.2026