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Bergtour auf die 2653 Meter hohe Schönfeldspitze

Mitte Juli führte Wanderleiter Hans Donaubauer eine anspruchsvolle Bergtour auf die
Schönfeldspitze, mit 2653 Meter der zweithöchste Gipfel des Steinernen Meeres in den
Berchtesgadener Alpen. Ein Sehnsuchtsziel vieler Bergfreunde, weil die Schönfeldspitze sehr
markant aus allen Richtungen zu sehen ist.

In einem Kleinbus gemeinsam angereist starteten am Parkplatz Sandten bei Maria Alm acht DAV-Mitglieder voller Vorfreude die anspruchsvolle Unternehmung.

Schon der Zustieg zum Riemannhaus auf 2177 Meter forderte Trittsicherheit und Ausdauer.
1000 schweißtreibende Höhenmeter waren bis zur Hütte der Sektion Ingolstadt zu überwinden.
Nach kurzer Mittagspause auf sonniger Terrasse wurde der zweite Teil der vielfältigen Tour angegangen. Hoch über der Hütte lockte das Breithorn mit 2504 Meter - ein herrlicher Aussichtsberg.
Die Blicke schweiften über das Steinerne Meer bis zu Watzmann mit Frau und sieben Kindern, auf den Pinzgau, die Hohen Tauern bis zum Großvenediger. Ein perfekter erster Tag ging mit einem gemütlichen Hüttenabend zu Ende.
Zwei Teilnehmer standen besonders früh auf, um einen herrlichen Sonnenaufgang zu genießen.
Um 7:30 Uhr waren alle startklar für die Tour auf die Schönfeldspitze. Hans Donaubauer hatte aber nicht die kürzeste Route, sondern – wie er meinte, die schönste Variante geplant.
Schon nach einer knappen Stunde war das Schönegg (2389 m) erreicht.
Weiter ging es in luftiger Gratwanderung zum Wurmkopf (2451 m).
Wurmkopf (2451 m)
Immer wieder richtete sich der Blick nach Norden: die markanten Riesen jenseits des Steinernen Meeres, Watzmann, Hochkalter, Großer Hundstod und die Reiteralpe waren in der klaren Morgenluft wunderbar zu bestaunen.
Der folgende Gipfelanstieg zur Schönfeldspitze (2653 m) hatte es in sich, Kletterstellen im 1. Schwierigkeitsgrad, über schwindelerregendem Abgrund, forderten Mut und absolute Konzentration.
Nach 3 Stunden war die „Spitze des schönen Feldes“ erreicht. Mit dem „außergewöhnlichsten Gipfelkreuz der Alpen“, wie viele es bezeichnen: „Schmerzensmutter über einem Meer aus Stein“. 2020 neu geschaffen, nachdem das ursprüngliche Kunstwerk nach 50 Jahren durch einen Sommersturm zerstört worden war. Wirklich außergewöhnlich und sehenswert - das Gipfelkreuz und die atemberaubende Rundumsicht.
Der nicht minder herausfordernde Abstieg führte über die Buchauer Scharte in weitem Bogen durch das Steinerne Meer zurück zum Riemannhaus.
Nach der abschließenden Einkehr folgte der Abstieg zum Parkplatz.
Mit einem erfrischenden Bad im Weißbach bei Lofer klangen zwei fordernde, aber traumhaft schöne Tourentage aus.

Bericht Hans Donaubauer

 

Fotos alle Teilnehmer

 

17.07.2026