Skip to content Skip to footer

Fahrtechnik-Training an der Kampenwand: Grenzen verschieben, Sicherheit gewinnen

Kürzlich war es wieder einmal so weit: Mountainbike-Training on the Trail an der Kampenwand.

Johanna und Florian, zwei Unerschrockene, stellten sich der Herausforderung.

 

Die kurzweilige Auffahrt von Rottau zur Steinlingalm mit den bekannten Steilrampen war zügig erledigt. Die Verschnaufpausen boten mehrmals Gelegenheit, die tolle Aussicht auf den Chiemsee zu genießen.

Nach einer Rast auf der Schlechtenbergalm ging es dann zur Sache: Ein rund zwei Kilometer langer Singletrail war zu Beginn ziemlich felsig und Johanna staunte über sich selbst „wie ich das nur fahren konnte“. Eine Portion Mut und ein paar Fahrtechnik-Tipps von Guide Hans und schon ging es.

Danach war es das reine Vergnügen den Weg am Hang entlang zu rollen. Im Wald wurde der Trail schmäler und er wies immer wieder beindruckende Wurzel-Passagen auf. Manche erschien nach vorheriger Besichtigung leichter als sie aussah, eine andere mochte auch nach mehreren Anläufen nicht gelingen.

Das war aber auch der Sinn des Trainings: herangehen an die eigenen Grenzen und diese möglichst hinauszuschieben.

Damit war jedoch erst die halbe Abfahrt hinter uns: Es folgte eine kurze aber heftige Pfadpassage, die durch den Regen an den Vortagen „schön“ rutschig war. Hier konnte man lernen, mit Gefühl zu bremsen und auf den Grip der Reifen zu vertrauen; etwas Herzklopfen war auch dabei.

Nach ein paar Wurzelstufen kam eine lehmige, feuchte Pfadpassage und zum Schluss folgte noch der sogenannte Adersbergtrail: anfangs steil und feucht im Wald, später das reine Vergnügen.

Die Teilnehmer fühlten sich inspiriert und es war deutlich zu sehen, wie das Selbstvertrauen in kniffligen Passagen wuchs. Alle waren sich einig: ein lohnender Tag auf einer tollen Tour!


Im nächsten Jahr soll es diese Form des Trainings wieder geben, aber etwas weiter im Osten des Chiemgaus. Wo genau, muss Hans noch in diesem Sommer austüfteln.

Bilder und Text: Hans Koloczek