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Anspruchsvolle Klettersteigtour an der Beisteinmauer

Am Samstag, 11. April, trafen sich zehn begeisterte Klettersteigfans am Parkplatz des Kletterzentrums in Trattenbach, unterhalb der Beisteinmauer (632 m), zu einem gemeinsamen Tourentag. Der dortige Klettersteigpark ist besonders für seinen kurzen Zustieg, die gemütliche Einkehrmöglichkeit sowie eine Vielzahl an abwechslungsreichen und teils anspruchsvollen Routen bekannt.

Nach einer kurzen Einweisung startete die Gruppe über den Klettersteig „Feitel“ (Schwierigkeit B/C) in Richtung der zentralen Plattform. Von dort bot sich ein beeindruckender Überblick über die verschiedenen Routen, darunter eine lange Nepal-Brücke sowie eine markante, hoch aufragende Leiter.

Überblick von der Plattform
Leiter von unten
Leiter von Oben

Nach einer kurzen Rast führte der Weg weiter über den „Trattenbach“-Klettersteig (Schwierigkeit C) bis hinauf auf den Gipfel der Beisteinmauer. Oben angekommen, belohnten sich die Teilnehmer mit einer wohlverdienten Gipfelbrotzeit und genossen den weiten Rundblick.

Auf der Beisteinmauer

Da die körperlichen Reserven noch nicht ausgeschöpft waren, nutzte ein Teil der Gruppe die Gelegenheit für einen weiteren Aufstieg über die spektakuläre Leiter sowie erneut über den „Trattenbach“-Klettersteig zum Gipfel.

Im Anschluss kehrten alle gemeinsam bei einem Mostheurigen ein und ließen den ersten Teil des Tages gemütlich ausklingen. Inspiriert von den hellen Kalkfelsen der nahegelegenen Kreuzmauer folgte die Gruppe zudem einer Empfehlung des Wirtes und unternahm eine kurze Wanderung zu diesem Aussichtspunkt. Dort bot sich ein eindrucksvoller Blick auf die umliegende Landschaft sowie hinunter zu den zuvor begangenen Klettersteigen.

Mit diesem gelungenen Abschluss endete ein erlebnisreicher Tag. Die Teilnehmer kehrten in ihre nahegelegene Unterkunft zurück, um sich auf die für den nächsten Tag geplante Wanderung auf den Schieferstein vorzubereiten.

 

Am Sonntag startete die Gruppe nach einen gutem Frühstück in gleicher Besetzung zur Gratwanderung über den Steinernen Jager (1185 m) zum Schieferstein (1206 m).
Los ging es um 9 Uhr bei dem kleinen Parkplatz beim Hackerbauer.

Aufbruch beim Hackerbauer

Es ging am Pfennigstein vorbei, dann steil hinauf zum Grat. Diesen folgten sie dann bis zum Steinernen Jager.

Aufstieg zum Steinernen Jager

Hier folgte eine gemütliche Pause und alle genossen die Aussicht auf Priel, Kremsmauer und Hoher Nock, die noch mit Schnee bedeckt waren.
Danach ging es weiter am Grat noch bis zum kleinen Gipfelkreuz des Schiefersteins.

Auf scharfem Grat zum Schieferstein
Auf dem Schieferstein

Zurück nahmen sie dann den einfacheren Weg auf der Nordseite des Kamms.
Nach einen Einkehr in der Petermühle machte sich die Gruppe auf die Heimreise.

Bilder und Text: Peter Schmid