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Klettersteigtour Hochtausing Ein Abenteuer in den Bergen

Am vergangenen Wochenende machten sich fünf begeisterte Klettersteigfans auf, um mit den erfahrenen Tourenführern Andi Kainz und Peter Schmid eine aufregende Klettersteigtour am Hochtausing zu erleben. Der Hochtausing ist ein 1823 Meter hoher Berg im Toten Gebirge. Mit einer Mischung aus gesicherten und ungesicherten Abschnitten versprach die Tour ein unvergessliches Abenteuer in der Natur. 

Aufstieg über den Ostanstieg 

Nach einer kurzen Einweisung durch Andi und Peter ging es auch schon los. Der Weg führte durch einen dichten Wald, wo die Teilnehmer die ersten gesicherten Abschnitte (bis A/B) meisterten. Die Klettersteigfans unterstützten sich gegenseitig, während sie den schmalen Pfad zum Grat folgten. 

Nach dem ersten Abschnitt erreichte die Gruppe eine kurze ungesicherte Rinne (1+), die einige Geschicklichkeit erforderte. „Hier ist Konzentration gefragt!“. Die Teilnehmer durchstiegen die Rinne sehr sicher. Nach einem kurzen Gehgelände kam die nächste Herausforderung: eine abzukletternde Stelle (A/B). Die Klettersteigler bewältigten diese mit Bravour, und die Erleichterung war spürbar, als sie die letzten Versicherungen (A) und schließlich den Ausstieg erreichten. 

Abstieg erfolgte über den Tonisteig 

Nach einer wohlverdienten Pause und dem Genießen der atemberaubenden Aussicht auf die umliegenden Berge, begann die Gruppe den Abstieg über den Tonisteig (B/C, 1-; 2,5 Std.). Der Weg führte durch eine Latschengasse, vorbei am Steigbuch, das die Kletterer dazu einlud, ihre Eindrücke festzuhalten. 

Der Abstieg gestaltete sich abwechslungsreich: Zunächst ging es abwärts (A/B), bis die Gruppe auf eine kurze Leiter stieß. Diese führte in eine steilere Rinne, die mit einer Leiternfolge (B/C) gesichert war. „Hier ist Teamarbeit gefragt!“, motivierte Andi die Gruppe, während sie sich sicher durch die steilen Passagen bewegten. 

Im weiteren Verlauf der Tour führte eine verschneidungsartige Rinne (A/B) zu einer langen Querung (A), die schließlich zu einem Sattel führte. Hier konnten die Teilnehmer die Schönheit der Natur in vollen Zügen genießen. Auf der Nordwestseite ging es dann weiter hinunter, bis die Gruppe an eine etwas ungute Steilstufe (A/B, 1-) gelangte, wo die Versicherungen endeten. 

Abschluss der Tour 

Der letzte Abschnitt führte die Klettersteigler weglos über das Sonnwendköpperl (1746 m) hinunter zur Schneehitzalm (1620 m). Dort angekommen, führte der Weg rechts zum Langpoltner Klamml (1580 m). Wieder rechtshaltend stiegen die Teilnehmer über die Langpoltenalm (1530 m), bis sie schließlich auf dem Ausstiegsweg nach Schönmoos gelangten. 

Die Tour endete mit einem gemeinsamen Rückblick auf die Erlebnisse des Tages. „Es war eine fantastische Erfahrung, die uns nicht nur körperlich gefordert hat, sondern auch den Zusammenhalt in der Gruppe gestärkt hat“, resümierte ein Teilnehmer. Andi und Peter waren stolz auf die Leistungen ihrer Gruppe und freuen sich bereits auf die nächste Klettersteigtour. 

Mit einer Mischung aus Nervenkitzel, Teamarbeit und der Schönheit der Natur war diese Klettersteigtour ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten

Text: Andi Kainz

Bilder: Andi Kainz und Teilnehmer