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Drei Tage Bergsommer, Hüttenkulinarik und ein bisschen Abenteuer inklusive

Mit Eva, Rosi, Paul, Christian und Tourleiter Christoph ging es Ende Juni ins Blaueisgebiet. Am Freitag war es schwül-heiß, aber wir schafften es grad noch trocken zur Blaueishütte (1650 m). Das erste Bier (und der erste Kuchen) waren also verdient. Am nächsten Morgen: Regen in der Nacht, dann dichte Wolken, aber wir starteten wie geplant Richtung Hochkalter (2607 m). Der Aufstieg über das Blaueis lief gut – die Randkluft war dieses Jahr harmlos – aber die Kombination aus Schmelzwasser, Altschnee und glattem Fels machte es teilweise richtig spannend und anspruchsvoll. Teilweise sicherten wir in der Kletterei, besonders im Kamin nach der Blaueisscharte war es ordentlich rutschig.

Trotzdem: Blaueisspitze (2481 m) und Hochkalter geschafft!

Der Abstieg über den Normalweg war lang, aber auf der Hütte warteten Sonnenschein, Strohschweinebraten und ein grandioser Sonnenuntergang.

Am Sonntag war das Wetter perfekt: Aufstieg zur Schärtenspitze (2153 m), lange Pause mit müden Beinen und netten Gipfelgesprächen, dann gemütlicher Abstieg. Den geplanten Stanglahnerkopf (1791 m) haben wir uns dann gespart – stattdessen gab’s zum Abschluss lieber noch einen Sprung in den kalten Hintersee.

 

Fazit: Eine abwechslungsreiche Hochtour mit allem, was dazugehört – (Mini-)Gletscher, Kletterei, Kuchen und eine gute Zeit in der Gruppe!

Text und Bilder: Christoph Moosbauer und Teilnehmer