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Bergwanderung aus dem Rißtal ins Karwendel

DAV- OG Freyung wandert über Almen und Felsgipfel

„Drei Tage im Karwendel„, so lautet die Ankündigung einer Bergtour im Programmheft der Ortsgruppe Freyung. Schnell war diese Tour ausgebucht. Die Planung und Leitung lagen in den bewährten Händen von Tourenführer Josef Schwaiberger. Nach der Fahrt über München, Bad Tölz und dem Sylvensteinspeicher, war als Ausgangspunkt für diese Tour der Parkplatz Hagelhütten in der Nähe des Naturdenkmals Ahornboden im Rißtal vorgesehen. Das Ziel des ersten Tages war die Lamsenjochhütte (1953m), zwischen Inntal und Eng gelegen. Für den Zustieg wurde nicht die direkte Variante gewählt, sondern eine längere, eher weniger begangene Route, die aber sehr abwechslungsreich war. Ab dem Parkplatz ging es über eine Holzbrücke, den Rißbach querend, zunächst auf einem sehr steilen, serpentinenartigen Waldsteig bergwärts.

Mehrmals  mussten  steile Schuttreissen gequert werden, schließlich führte der Weg in einem ausgetrockneten Bachbett  nach oben. Nach längerem Auf und Ab über beweidete Hochalmen, vorbei am Gramai- Hochleger und über den Binssattel, lockte noch der Aufstieg zum Hahnkampl (2080m), der teilweise ausgesetzt und an mehreren Stellen seilversichert war. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit waren hier notwendig, zumal immer wieder leichter Regen und heftiger Wind den Steig rutschig machten.

Nach ca. elf Kilometern und 1400 Höhenmetern war die Hütte nach einer Gehzeit von sechs Stunden erreicht. Ein Drei-Gänge-Menü rundete diesen Tag ab.

Am nächsten Morgen stand der direkte Abstieg in die Eng auf dem Programm. Immer noch begleitete leichter Nieselregen die  Bergfreunde. Auch hier wählten die Teilnehmer eine längere Variante, den Panoramaweg, der einen zusätzlichen Auf- und Abstieg erforderte.

Nach einer ausgiebigen Rast in der Eng-Alm (1227m) startete die Gruppe zum Aufstieg auf die Falkenhütte (1848m). Der Regen hörte auf und der Himmel heiterte zunehmend auf.

Zunächst mussten etwa 600 Höhenmeter steil bergwärts überwunden werden, dann erreichten sie den beeindruckenden Steig unterhalb der imposanten Lalidererwände. An der Falkenhütte angekommen, konnte jeder auf der Sonnenterrasse die letzten Sonnenstrahlen genießen, mit Blick auf dieses gewaltige Bergpanorama.

 

Am dritten Tag stand nur noch der Abstieg ins Rißtal auf dem Programm. Er führte wiederum über Almwiesen ins Laliderertal und schließlich auf einer Schotterstraße zum Rißbach und dem Ausgangspunkt, wo für alle noch ein erfrischendes Bad zur Abkühlung nach einem anstrengenden Tag möglich war.

Eine Einkehr im Gasthaus „Jäger von Fall“ beschloss diese abwechslungsreichen und beeindruckenden Tage im Karwendel.

Fotos: Ortsgruppe

 

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