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DAV- Ortsgruppe in Oberammergau, Garmisch und Ehrwald

Die Ortsgruppe Freyung startete Ende Juni zu einer dreitägigen Bergtour ins Werdenfelser Land um Garmisch-Partenkirchen. Die Anfahrt ging über den Festspielort Oberammergau ins Graswangtal und vorbei an Schloss Linderhof an die Grenze zu Österreich. Am Parkplatz „Bei den sieben Quellen“ im Ammerwald startete der erste Aufstieg auf die Kreuzspitze (2185 m). Gleich zu Beginn der Tour überquerte die Gruppe mit Tourenleiter Josef Schwaiberger ein riesiges Kiesbett des Neualmbaches, bevor dann der Waldweg in Serpentinen in ein gewaltiges Schuttfeld am Nordwesthang der Kreuzspitze führte.

Über ausgesetzte Bergflanken und das Schwarzenköpfel mit einer Höhe von 1897 m führte der Weg am Grat entlang, immer steiler werdend bis auf 2185 m zur Kreuzspitze.

 

Der Rückweg entsprach dem Aufstiegsweg. Am zweiten Tag wanderten die Bergfreunde ab Garmisch entlang der Kramerhänge auf einem steilen Waldsteig zur St. Martins Hütte (1040 m). Weiter ging es auf dem Kramersteig über eine Felsenkanzel als Aussichtspunkt auf ca. 1250 m Seehöhe, und schließlich über die verfallene Kramer-Hütte hinauf zur Kramerspitz auf 1985 m.

Hier beschloss die Gruppe, den etwas längeren Rückweg über den Predigtstuhl (1818 m) zu nehmen und kam dann gegen 17.00 Uhr, nach einer Gesamtzeit von 9 Stunden, an der Windbeutelalm in Garmisch wieder an. Eine gemütliche Einkehr rundete diese Tagestour ab. Nach der zweiten Nacht in Oberammergau war Ehrwald der Ausgangspunkt für die nächste Tour, der Aufstieg zur Coburger Hütte (1917 m) . Ab der Ehrwalder Almbahn führte der Weg wiederum über einen steilen Waldsteig, der dann weiter über eine Schuttreiße zu der Coburger Rast, einem Aussichtspunkt, führte.

 

Ab hier ging es dann steil an seilversicherten Felsabbrüchen den Hohen Gang hinauf.

Seebensee

Kurz vor dem Seebensee (1670m) wurde eine Rast eingelegt. Am Ostufer des Sees führte der Weg in geringem Auf und Ab entlang, bis dann der letzte Aufstieg in Serpentinen zur Coburger Hütte auf gut 1900 m Höhe begann.

Nach einem ausgiebigen Verweilen am Tagesziel wurde ein interessanter Rückweg über den Drachensee und wiederum über eine sehr steile Schuttreiße genommen, den alle Teilnehmer hervorragend meisterten. Entlang einer Forststrasse führte der Weg bis zur Ganghofers Rast (1546 m) und dann über den Immensteig, der wiederum von allen erhöhte Aufmerksamkeit und enorme Trittsicherheit erforderte, hinab zum Ausgangpunkt am Parkplatz der Almbahn. Natürlich musste zum Abschluss noch eine gemütliche Einkehr folgen, die dann in Ehrwald in einem netten Cafe stattfand, bevor sich alle auf den Rückweg machten. So endete die dreitägige Bergtour in das Ammer- und Wettersteingebirge mit insgesamt ca. 45 km Strecke, ca. 3400 hm und einer Gesamtgehzeit von über 20 Stunden.

Bilder: Teilnehmer

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