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Mitgliederversammlung ganz im Zeichen des Aufbruchs

So berichtete die „Passauer Neue Presse“ über unsere Versammlung.

Am 28. April trafen sich 51 stimmberechtigte Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung im Gasthof Aschenberger in Passau. Lothar Schramm freute sich, dass die Stadt und der Landkreis durch hohe Repräsentanten vertreten waren: 2. Bürgermeister Andreas Rother und stv. Landrat Hans Koller würdigten in ihren Grußworten die besondere Stellung unserer Sektion als einen der größten Vereine in unserer Region. Von unserer ÖAV-Partnersektion Leogang ist eigens der neue Vorsitzende Gerhard Weilguny nach Passau gekommen, um so die Verbundenheit der Leoganger Bergfreunde mit der Sektion Passau und insbesondere mit der Passauer Hütte zu unterstreichen.

v.l: 1. Vorsitzender Lothar Schramm, 2. Bürgeremeister Andreas Rother, stv. Landrat Hans Koller, ÖAV-Sektion Leogang Obmann Gerhard Weilguny, Schatzmeister Bernhard Pappenberger, 2. Vorsitzender Werner Kavcic

Eindruckvolle Zahlen

Am Stichtag 28. April 2022 waren 7675 Personen Mitglieder unserer Sektion, den 519 im Jahr 2021 neu aufgenommenen Mitgliedern standen 333 ausgeschiedene gegenüber, deren Mitgliedschaft am 31.12.2021 um Mitternacht endete. Seitdem sind aber schon wieder 269 Neumitglieder der Sektion beigetreten.

 

Interessant auch die Übernachtungszahlen auf den Hütten und die Zahl der Besucher der Höhle: Mit 1834 Übernachtungen auf der Passauer Hütte und 1910 auf der „Schmidt-Hütte“ wurden 2021 wieder Höchststände erreicht. Ursächlich für diese gute Auslastung waren Kurse und Gruppen, die wochentags auf unseren Hütten anwesend waren. Die Zahl der Eintritte in die Lamprechtshöhle allerdings liegt mit 22427 weit unter den sonstigen Werten. Schuld daran war das Hochwasser, das im Juli 2021 einen so großen Schaden in der Höhle anrichtete, dass diese drei Wochen lang wegen der Wiederinstandsetzung geschlossen werden musste: Gerade zu einer Zeit, die sonst die meisten Besucher hat.

Projekte verbessern die Sektionsarbeit

Einen breiten Raum widmete der Vorsitzende den 10 Projekten, die seit dem letzten Jahr die Arbeit des Vorstandes und des Beirates bestimmen:

  1. Das Klimaschutzteam nahm seine Arbeit auf mit dem Ziel, bis 2030 den Status „Klimaneutral“ für die Sektion zu erreichen.
  2. Mit der Sport-Mittelschule Hauzenberg wurde eine Kooperation im Bereich Sportklettern vereinbart.
  3. Die Geschäftsstelle wird neu gestaltet
  4. Passau alpin soll ein neues Layout bekommen
  5. „Yolawo“ – ein online-Buchungs-Programm  für unsere Kurse und Touren – wurde eingeführt und soll noch weiter verfeinert werden
  6. Ein neues Ausbildungs- und Tourenkonzept wird ausgearbeitet
  7. Das Organigramm und die Verwaltungsstruktur unserer Sektion wird verbessert
  8. Die Digitalisierung unserer Sektion im Rahmen des DAV-Projektes „DAV360“ wird vorangetrieben
  9. Die Sektionsbibliothek und die Ausleihe sollen online gestellt werden, außerdem wird ein Webshop eingerichtet
  10. Aus Anlass des 130-jährigen Bestehens der Passauer Hütte wird am 8.-10. Juli ein Sektionstreffen organisiert.

Ein Blick in die Finanzen

Zu einer Mitgliederversammlung gehört ein Finanzbericht, den Schatzmeister Bernhard Pappenberger abgab. Er präsentierte und erläuterte die Zahlen, die sich 2021 ergaben: 561.780 Euro Einnahmen standen 540.458 Euro Ausgaben gegenüber, womit sich ein operatives Ergebnis von 21.322 Euro ergab. Die Einnahmen ergaben sich aus den Mitgliedsbeiträgen, den Höhleneintritten und Übernachtungsgebühren den Pachteinnahmen sowie aus Zuschüssen für Baumaßnahmen. Die Ausgaben erfolgten für die Verbandsabführung an den DAV, die Aufwendungen für die satzungsgemäßen Aufgaben, der Erweiterung der Kläranlage auf der „Schmidt-Hütte“ und für die Verwaltungskosten. Die Jahresabschlüsse wurden von den Steuerberatern in Passau (für den Teilbereich Deutschland und die Gesamtsektion) und Innsbruck (für den Teilbereich Österreich) erstellt. Die gewählten Kassenprüfer der Sektion prüften die Unterlagen und empfahlen der Mitgliederversammlung die Entlastung der Vorstandschaft, wofür die Versammlung dann auch einstimmig votierte.

 

Der Haushalt 2022 ist wieder von Investitionen gekennzeichnet

Nach dem Blick in das Finanzjahr 2021 trug der Schatzmeister den Haushaltsvoranschlag für 2022 vor. Wenn sich Einnahmen und Ausgaben an die Planung halten, käme es zu einem operativen Ergebnis  von 91.000 Euro. Geprägt ist der Haushalt wieder von Investitionen in den Hütten und der Höhle: Die Kläranlage bei der Passauer Hütte muss um eine Nachklärstufe erweitert werden, in der Höhle sollen eine weitere Messsonde für die Warnung vor Hochwasser eingebaut und neue Infotafeln für die Besucher eingebaut werden. Und auf der von-Schmidt-Zabierow-Hütte stehen Restzahlungen für die Erweiterung der Kläranlage sowie intensive Planungen für neue Sanitäranlagen und den Bau einer Pächter- und Personalunterkunft auf dem Programm. In einem eigenen Punkt erläuterte Lothar Schramm diese Planungen noch im Detail. Die Mitgliederversammlung stimmte dem Haushalt und den Investitionen einstimmig zu.

Drei „Neue“ für den Beirat

Die neugewählten Beiräte v.l: Eva Burda als Tourenreferenting, Jürgen Raab als Referent für Digitales und Sozial-Media und Johannes Lindmeier als Baureferent. Links Lothar Schramm, 2.v.r.: Werner Kavcic und (rechts) Bernhard Pappenberger

Schließlich wurde von Lothar Schramm der TOP Neuwahlen aufgerufen. Drei Kandidaten für Beiratsposten standen zur Wahl und wurden auch jeweils einstimmig von der Versammlung bestätigt: Eva Burda als Tourenreferentin, Johannes Lindmeier als Baureferent und Jürgen Raab als Referent für Digitales und Sozial-Media.

 

Der Vorsitzende dankte Sylvia Reischl in Abwesenheit, für ihre Arbeit als Schriftführerin. Leider musste sie dieses Amt aus persönlichen Gründen abgeben, weshalb eine Mitglied als „Schreibtischtäter*in“ gesucht wird. Bis jemand gefunden wird, übernimmt Barbara Treitlinger diese Aufgabe.

„Wir stellen ein…“

Neben einem „schriftführenden Mitglied m/w“ (gendergerecht geschrieben!) wird auch noch ein „Familienmensch m/w“ gesucht, der die Leitung einer Familiengruppe übernimmt.

Kurz vor 21.30 Uhr war die Tagesordnung abgewickelt und Lothar Schramm schloss die Versammlung mit den besten Wünschen für ein unfallfreies und schönes Bergjahr 2022.

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