Ingrid Huber verabschiedet sich in den Unruhestand

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„Für mich ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, um das Feld frei zu machen“, betont Ingrid Huber mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Die 68-Jährige hatte zuletzt für die DAV Sektion die Fitnessgymnatik am Freitagabend geleitet – „zum Wochenausklang oder zur Wochenend-Einstimmung, wie man es sehen möchte“, lacht Huber. Über ihren Mann ist die Passauerin damals zum DAV gekommen. „Er war schon seit der Jugend dabei, und als wir dann gemeinsam Bergtouren gegangen sind, bin ich auch zum DAV gegangen“, erinnert sich Ingrid Huber zurück.  1989 haben die beiden dann auch die Familiengruppe der DAV-Sektion ins Leben gerufen. „Irgendwie sind dann alle mitgewachsen und so haben wir eben zuletzt die Seniorengruppe übernommen. Und ich habe irgendwann in den 90er Jahren den Sport am Freitagabend von Ursula Reiser übernommen.“ Von Kopf bis Fuß stand Bewegung auf dem Programm – eine Stunde fürs körperliche Wohlbefinden.“

Über zwei Jahrzehnte hat sich Ingrid Huber innerhalb der DAV-Sektion Passau für die Sportstunde engagiert – nun war es an der Zeit in den Unruhestand zu gehen, wie Huber selbst betont. „Die Corona-Zeiten, mit all den Bestimmungen, haben mir doch sehr zu schaffen gemacht. Auch die lange Zeit, in der wir nichts machen durften“, so Huber. Die letzten beiden Jahre habe sie mit ihren Teilnehmern ­– sofern überhaupt erlaubt – ausschließlich im Freien Sport betrieben, „wirklich bei jedem Wetter. Da waren auch meine Mitglieder eisern.“ Mit Sicherheit werden Ingrid Huber die wöchentlichen Treffen fehlen. Außerdem wünscht sie sich, dass alle fit bleiben: „Ich hoffe sehr, dass alle weiterhin Sport betreiben, am Wochenende Bergsteigen oder Wandern und es kann natürlich auch jeder zu Hause ein paar Minuten jeden Tag für die körperliche Fitness opfern“, zwinkert Ingrid Huber abschließend.

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