„Was zu bewegen ist ein Steckenpferd von mir“

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Andi Kainz ist neuer Ausbildungsreferent in der Sektion

Der Haarbacher ist seit 2004 Mitglied der DAV-Sektion Passau und hat sich in den Anfängen vor allem in der Ortsgruppe Rainding engagiert und hier die Jugendgruppe gegründet. Zuletzt hat er seine Ausbildung zum Trainer C Bergsteigen erfolgreich abgeschlossen und tritt nun in die Fußstapfen von Hans Jehl.

„Ich bin schon immer gern in den Bergen unterwegs, da war es naheliegend sich dem DAV anzuschließen. Jetzt durfte ich erleben, dass der Deutsche Alpenverein tatsächlich eine hervorragende Ausbildung zu bieten hat – das war wirklich spitzenmäßig“, zieht der 50-Jährige sein Fazit zur kürzlich absolvierten Ausbildung. Nach den Vorkursen „Fels und Eis“, war Kainz jeweils 7 und 10 Tage am Berg unterwegs, musste seine Leistung abrufen und wurde entsprechend geprüft und bewertet.

Nun fühlt sich der Berufsschullehrer auch bereit für die neue Aufgabe als Ausbildungsreferent beim DAV. „Aus meiner Sicht eine wirklich sehr interessante Aufgabe und ich habe mir bereits viel vorgenommen“, kündigt Kainz an. So gelte es mehr junge Leute dazu zu bewegen, eine Ausbildung zu machen – „wir müssen mehr Trainer für die Zukunft gewinnen, da haben wir Nachholbedarf.“ Außerdem möchte er die angebotenen Kurse mit Konzepten hinterlegen und transparent gestalten. „Aber zunächst möchte ich mit allen Fachübungsleitern und Trainern ins Gespräch kommen und im besten Fall in kleinen Fachgruppen die jeweiligen Bereiche aufarbeiten. Außerdem sollen auch unsere Jugendleiter stärker integriert werden“, so Andi Kainz.

Dabei hat sich der Neue viel vorgenommen, denn die Kursangebote beim DAV sind breit aufgestellt: Ob Lawinenkunde oder Verschüttetensuche, Skihochtouren, Wandern, Hallenklettern, Mountainbike, Felsklettern, Hochtouren, Bergwandern, u.v.m. – der DAV hat unheimlich viel zu bieten. „Ich bin schon immer in Vereinen aktiv und es ist praktisch mein Steckenpferd, etwas zu bewegen“, so Kainz. Für ihn stand es also außer Frage, das Amt des Ausbildungsreferenten auch tatsächlich anzunehmen – immerhin könne ein Verein nur überleben, wenn man Verantwortung und Aufgaben übernimmt. „Man darf keine Wunder erwarten, aber ich möchte etwas voranbringen“, freut sich Andi Kainz auf sein neues Amt in der DAV-Sektion Passau.

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