Herbstliche Rundwanderung von Aschau zum Klausenberg und zurück

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Das Wetter zeigte sich von seiner schönsten Seite, als 12 Bergfreunde mit Tourenführer Max Pauli von der AV-Sektion Passau, Ortsgruppe Freyung am 06.10.2018 zu einer Rundwanderung in die Chiemgauer Berge starteten. Von Aschau im Priental wanderte die Gruppe durch den bereits buntgefärbten Buchen-Hangwald aufwärts. Ab einer Höhe von etwa tausend Meter begann das weitläufige Almgebiet. Die Ellandalm und auch alle anderen Almen waren schon geschlossen, das Vieh hat man bereits im September wieder ins Tal zurückgebracht.

Hinter der Ellandalm (1041 m) zog sich der Wanderweg zwischen kleinen Gehölzen und Weideflächen weiter aufwärts und nach dem steilen Weg durch den Klausgraben war endlich das Plateau der Klausenalm erreicht. Ein kurzes Stück hinter der bayerisch- österreichischen Grenze und in aussichtsreicher Lage befindet sich die Klausenalm, 1508 Meter hoch gelegen. Leider ist die früher recht beliebte Berghütte schon seit mehreren Jahren geschlossen und der „Zahn der Zeit“ nagt schon sehr an dem Gebäude.

Für die Rundwanderung war hier der Umkehrpunkt erreicht und deshalb wurde mit der mitgebrachten Brotzeit erst einmal Mittagspause gehalten. Die Wanderroute verlief auf einer anderen Trasse zurück zum Ausgangspunkt und so stand mit dem Klausenberg (1551 m) gleich der höchste Punkt der Wanderung auf dem Programm. Dieser Berg und auch der benachbarte Predigtstuhl (1494 m) bilden ein Felsriff auf einem längeren Bergkamm und dieser felsige Teil, aber auch die neben dem Bergpfad steil abfallenden Bergflanken forderten von den Wanderern schon eine gewisse Vorsicht.

Dafür gab es auf beiden Gipfeln eine herrliche Aussicht. Besonders imposant war der Blick auf das gesamte Massiv des Wilden Kaisers. Der Tourenführer, der die meisten Kaisergipfel schon erklommen hatte, konnte zu den einzelnen Bergen umfassende Erläuterungen geben.

Der Weiterweg in Richtung Laubensteinalm führte durch eine recht einsame Landschaft. Im Verlauf der gesamten Rundwanderung gab es zwar ausreichend Wegweiser, aber die Strecken dazwischen waren recht spärlich markiert. Trotzdem traf die Gruppe ohne „Verhauer“ vollzählig an der alten Straße zur Riesenhütte (1345 m) ein. Hier ging es auf einer Schotterstraße – auf der sich zahlreiche Mountainbiker bergauf abstrampelten – stetig bergab. Es folgte noch eine willkommene Abkürzung über eine Wiese zur Hofalm (970 m), auf der noch eingekehrt wurde. Den Abschluss der Wanderung bildete ein schöner Waldweg, der in Serpentinen nach Aschau hinunter führte.

Die Wandergruppe war auf diesem Rundweg 6 Stunden unterwegs, es waren im Aufstieg 900 Höhenmeter zu bewältigen, dieselbe Distanz ging es natürlich auch wieder hinunter. Aber alle Teilnehmer waren begeistert von dieser schönen Wanderung durch die Berge des Chiemgaues.

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