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Die angestaute Ilz bildet in diesem Bereich schon einen ausgedehnten Staussee, an dessen Ufer entlang war dann bald das Stauwerk Oberilzmühle erreicht. Der Wanderweg verläuft weiter am Ilzufer entlang zur Triftsperre. Hier sind im Flussbett noch verschiedene Bauwerke zu sehen, die der Holztrift dienten. Die viele Jahre ausgeübte Trift auf der Ilz und ihren Nebenflüssen hat man um 1920 eingestellt.
Nach dieser Mittagspause ging es an den Rückweg. Über die Staumauer des Kraftwerks Oberilzmühle wechselte die Wandergruppe auf den Ostuferwanderweg.
In den noch unbelaubten, lichten Buchenwäldern neben dem Stausee war bereits der Frühling eingekehrt. Weite Flächen die Hänge hinauf waren über und über mit blühenden Buschwindröschen bedeckt und dazwischen bildeten Leberblümchen violette Farbtupfer.
Der Wanderweg führte immer wieder bergauf und bergab durch die ausgedehnten Hangwälder entlang der Ilz. Schließlich führte der Pfad nochmals weiter hinauf zum sogenannten „Ilztalblick“. Von diesem Aussichtspunkt aus war dann bald der Ausgangspunkt erreicht und damit endete nach knapp sechs Stunden eine gemütliche Wanderung bei herrlichem Frühlingswetter.