Felssicherungsnetz an der Lamprechtshöhle fertiggestellt

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In der kurzen Bauzeit von nur 13 Tagen wurde durch die Baufirma Felbermayr das Felssicherungsnetz über dem Eingang zur Lamprechtshöhle errichtet. Damit kann der Zugang zu unserer Schauhöhle wieder gefahrlos betreten und der Schauhöhlenbetrieb termingerecht zum 1. Mai wieder aufgenommen werden.

Die Arbeiter bohrten im Abstand von ca. 10 Metern auf 80 Meter Länge jeweils 3 Meter tiefe Löcher in den Boden, bzw. Fels, in denen dann die Stützen für ein 5 Meter hohes Fangnetz verankert wurden. Die Arbeiter mussten in dem steilen, schwer zugänglichen Gelände, einen anstrengenden Job verrichten. Das schwere Gerät und das Material wurde mit dem Hubschrauber auf ca. 50 Meter Höhe über dem Höhleneingang geflogen.

Ende Oktober 2014 kam es nach einem heftigen Sturm zu einem Felssturz, der vor dem Eingang unserer Lamprechtshöhle niederging. Zu Schaden kam niemand, auch ein größerer Sachschaden ist nicht entstanden. Um die Sicherheit der Besucher unserer Schauhöhle weiter zu gewährleisten und auch um das Gasthaus vor Steinschlag zu schützen, musste dieses Fangnetz oberhalb des Höhleneinganges gebaut werden.

Die Kosten für diese Maßnahme betragen netto rund 65.000 Euro, die die Sektion zu tragen hat. Wir bekommen allerdings Zuschüsse vom Land Salzburg und der örtlichen Wildbach- und Lawinenverbauung  in Höhe von ca. 40.000 Euro. Zur Finanzierung des der Sektion verbleibenden Eigenanteils wird auf den Eintrittspreis für erwachsene Besucher (4,80 Euro) ein „Felssicherung-Euro“ aufgeschlagen.

Bilder von den Bauarbeiten:

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